Man@work & Ausflug auf die Insel Rab

Man@work & Ausflug auf die Insel Rab

2. März 2019 2 Von admin

Mit meinem Freund Markus war ich vier Tage (Freitag 01.03. – Dienstag 05.03.) in Kroatien um uns ein wenig um die Ovation zu kümmern. Wir wollten zum einen wenig am Schiff “basteln” und dann einen Ausflug auf die Insel RAB machen. Dort war Markus früher als Kind öfters und wollte unbedingt sehen, wie sich denn in alles in den letzten 20 Jahren (ja er ist wirklich schon so alt!) verändert hat.

Nach unserer Ankunft am frühen Nachmittag des ersten Tages legten wir auch gleich mit dem Einbau der Haltebügel am Steuerstand los. Dank des tollen Einsatzes von SVB (www.svb.de) habe ich die noch beziehen können, heute frage ich mich wie man ein Schiff ohne diese überhaupt ausliefern kann. Alles klappte super und jetzt sieht die Ovation auch am Steuerstand komplett aus.

Als primäres Ziel des Arbeitseinsatzes stand der Einbau einer neuen Webasto Evo 5500 Heizung an – welches eigentlich für den zweiten Tag geplant war. Aber mein Freund Markus meinte so gegen 17:00 Uhr “lass doch mal schauen, wie das so aussieht mit der Heizung”. Das war das Startsignal für den Abendeinsatz “wir bauen eine Heizung ein” – Einbau eines neuen Brenners, neue Anschlüsse legen, Dieselpumpe einbauen, in zwei Räumen Ausströmer legen und noch viel mehr. Wir drangen bis in die tiefen der Ovation ein, so lernt man sein Schiff auch kennen.
Vier Stunden später hörte man zwei Männer laut rufen: “Sie läuft!”. Großes Kino und mir viel ein großer Stein vom Herzen, hatte ich doch vor dem Einbau schon ein wenig Respekt. Als Belohnung bekamen wir dann noch gegen 21.45 Uhr die letzte Pizza im Hafenrestaurant – ein schöner Ausklang eines erfolgreichen Tages.

Der zweite Tag begann erst mal mit einem guten Frühstück im Hafenrestaurant und eigentlich stand ja nicht mehr so viel an Arbeit auf dem Programm. Also kreiert man sich welche: Markus: „es wäre doch eigentlich schön, wenn man in jeder Kabine einen USB Stecker zum aufladen hätte“. Damit war der Plan für den Tag gemacht.

Allerdings dauerte es dann bis 16:00 Uhr um alle Teile dafür zu kaufen (man glaubt gar nicht, wie weit man für Kabel fahren kann*g*) und dies bedeutete das wieder ein abendlicher Arbeitseinsatz bevor stand. Aber gegen 21:00 Uhr war auch dieses Projekt erfolgreich umgesetzt, nachdem wir 30 Meter Kabel verlegt und jede Menge Löcher ins Schiff gebohrt hatten. Am Ende des Tages gab es das erste selbst gekochte essen auf der Ovation – Gourmet-Nudeln mit Soße.

Am Sonntag war es dann soweit, wir legten nah dem Frühstück ab in Richtung RAB. Wir wollten nach RAB Stadt und Markus freute sich schon auf seine „alte Heimat“. Wir umrundeten die Insel auf der Ostseite und kamen am späten Nachmittag auf Rab an. Sofort ging es los und wir wollten das lebende Rab erleben – was wir vorfanden war eine (fast) ausgestorbene Stadt. Es gab tatsächlich kein einziges offenes Restaurant, unsere Rettung war ein Cafe in dem es Sandwiches gab. Nach dem dritten Gang gingen wir zurück auf die Ovation, auf der die Heizung Ihren ersten Härtetest bestand.

Am nächsten Tag ging es dann mit sehr gutem SW Wind zurück nach Punat, wo wir bei ca. 22kn Wind am Hafen ankamen. Unsere erste Erfahrung mit dem Jugo – welche uns wirklich zu schaffen machte. Dank der Hilfe einiger Helfer kamen wir dann ohne größeren Schaden in unsere Box. Man lernt eben nie aus.

Der Abend war dann geprägt von einigen kleineren Restarbeiten im Salon der Ovation – Markus verzieh mir das Schleifen der Küchenfronten um 23.00 Uhr auch irgendwann mal. Eventuell lag es aber auch daran dass der Geruch von Klarlack ihn sanft in den Schlaf wog.

Leider war am Dienstag unser Trip zu Ende und wir fuhren schon etwas wehmutig zurück nach Zagreb. Mein Freund Markus, Dir nochmals vielen Dank für die tolle Hilfe in diesen Tagen!